Fragen und Antworten



Ich lebe in einer festen Beziehung und will meine Partnerin (meinen Partner) nicht betrügen, kann ich trotzdem ein Tantraritual, eine Tantramassage erleben?

Beim Tantra ist man in einem passiven, ja geistig und körperlich beinahe schwerelosen Zustand. Man bekommt etwas sehr Schönes, ohne etwas geben zu müssen. Die ganze aktive Präsenz und Achtsamkeit liegt auf Seiten der gebenden Person. Das Tantraritual, die Tantramassage beinhaltet weder ein gegenseitiges erotisches Spiel, noch findet in irgendeiner Form ein erotischer Austausch statt. Bitte beachte in diesem Zusammenhang auch unseren Ehrenkodex. Es wird weder ein schales Gefühl noch ein schlechtes Gewissen zurückbleiben. Man geht entspannt, gestärkt und mit ruhigen Sinnen in das eigene Umfeld zurück.

Ob Mann oder Frau: Ein Tantraritual, eine Tantramassage ist also niemals ein "Betrügen" oder gar ein "Ehebruch".

 

Die Prostatamassage

 

Eine regelmässig ausgeführte Prostatamassage vermindert nachweislich das Risiko an der Prostata zu erkranken. Einige Ärzte empfehlen deshalb die Prostata regelmässig zu massieren oder massieren zu lassen. Die Prostatamassage soll nur von entsprechend ausgebildeten Masseusen oder Masseuren ausgeführt werden, denen man in besonderem Masse vertrauen kann. Die Prostata, die sich im Becken zwischen Lingam (Penis) und Anus befindet, sie wird oft auch als männlicher G-Punkt bezeichnet, wir mit leichten bis mässigem Druck mit dem Finger kreisend massiert. Aus hygienischen Gründen tragen unsere Masseusen und Masseure dünne Gummihandschuhe aus sehr angenehmem nicht spürbarem Material. Nebst der therapeutischen Wirkung kann eine Prostatamassage ebenfalls ein gesteigertes Lustempfinden verschaffen. Je entspannter der Mann ist desto sinnlicher und intensiver kann die Berührung empfunden werden.

 

Wie ist das mit Erektionsproblemen und vorzeitigem Samenerguss?

 

Erektionsprobleme und vorzeitiger Samenerguss (Ejakulation) können verständlicherweise bei Männern zu Verunsicherung respektive einem Verlust von Lebensqualität  führen und die Sexualität in einer Partnerschaft belasten. Von organischen Störungen abgesehen sind fast immer Leistungsdruck, Stress, Kontrollverlust und mangelnde Sensibilität die Gründe. Eine einfühlsame verständnisvolle Tantramassage ohne Leistungsdenken öffnet den Mann vermehrt für Gefühle, Sensibilität und Wahrnehmung. Die bewusst ziellosen Berührungen, einmal fein ja zärtlich, dann wieder impulsiv erregend und die daraus entstehenden sinnlichen Impulse führen zu einer besseren Durchblutung, einer heilsamen Entspannung und einer durchaus prickelnden Verzögerung der Lust.

 

Obwohl es grundsätzlich keine Therapie ist, kann ein einfühlsames Tantra vorbeugend und heilsam wirken.

 

Kommt man bei der Tantramassage zum Höhepunkt?

Die tantrische Massage ist ein Ritual, bei dem Sie sich mit allen Sinnen verwöhnen lassen können. Sie haben viel Zeit zu geniessen und in eine tiefe Entspannung zu gehen. Die letzte halbe Stunde ist der Verehrung der Yoni oder des Lingams gewidmet. Die Energie, die sich bereits aufgebaut hat, wird dadurch verstärkt, und so im ganzen Körper spürbar. Das Ziel ist nicht der Orgasmus, denn im Tantra gibt es weder Ziel noch Kontrolle. Sie können sich bei der Massage vollständig gehen lassen. Der Höhepunkt darf, muss aber nicht sein. Die Schönheit des Tantra ist, dass Sie weder unter Leistungs- noch Zeitdruck stehen, und so den Alttag völlig vergessen können.

 
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